Dortmunder Veranstalter und Politiker kritisieren Auflagen der Feuerwehr
Fast wäre das Erntedankfest im Dortmunder Stadtteil Hörde ausgefallen. Die Feuerwehr soll sehr kurzfristig vor dem Fest Auflagen rausgegeben haben, die fast zum Scheitern der Veranstaltung geführt hätten. Nun ist auch der Weihnachtsmarkt in Gefahr.
Die Feuerwehr Dortmund bemängelt vorallem den schwierigen Zugang zu den anliegenden Gebäuden, wenn bei einem Fest viele Buden auf der Straße stehen. So müsse ein Anleitern möglich sein, wenn kein zweiter Rettungsweg besteht.
Laut Ruhr Nachrichten soll es erhebliche Kritik von Politikern und Veranstaltern geben – sie wissen nicht, wieso bisherige Feste stattfinden konnten. Außerdem könne mit den ganzen Regularien keine richtige Feierlaune aufkommen. Für den Feuerwehrchef Dirk Aschenbrenner stellt sich das anders dar. Er weist darauf hin, dass die Feuerwehr bisher immer beide Augen zugedrückt habe.
Die Debatte ist bezeichnend für viele Veranstaltungen. Tatsächlich ist es ein schwieriger Zwiespalt für beide Parteien. Einerseits fordern alle Sicherheit, aber beschweren sich trotzdem über unnötige Auflagen.
Was den Dortmunder Weihnachtsmarkt angeht, wird immer noch verhandelt.
Quellen: Ruhr Nachrichten und Westline
Der bittere Geschmack des Love Parade Desasters ist gerade verflogen, die Tragik ist nicht mehr Medienpräsent schon fängt das Fähnchen im Wind (die lokale Politik) an, wesentliche Sicherheitsvorkehrungen aus Sicht des Brandschutzes, die im Kern größere Katastrophen verhindern sollen zu monieren, damit eine Veranstaltung ihrem Zweck entsprechen kann.
Es bereitet mir immer mehr Kopfschmerzen, dass diese in meinen Augen unfähigen Opportunisten der Politik ein nicht ganz unerhebliches Mitspracherecht in vielen Bereichen der Feuerwehr haben, und zwar dann wenn es um das wichtigste geht: Der viel zu teure €
Immer die böse Feuerwehr …. Alle wollen die Sicherheit in höchstem Maße haben, aber nix dafür tun! Wenn – was natürlich niemand haben will – hier der befürchtete Brandfall an der unmöglichsten Stelle eintritt und kein zweiter Rettungsweg vorhanden ist, der erste Rettungsweg – aus welchen Gründen auch immer – nicht genutzt werden kann – wer bekommt die Vorwürfe gemacht. Auch die Feuerwehr, weil sie die Auflagen zu lasch gefordert hat ?!?
Eben, jeder will Sicherheit, aber mit Sicherheit nicht die erforderliche leistung erbringen!
Ich kenne das Selber. Und wenn dann mal was Passiert, ist die Feuerwehr oder der Rettungsdienst “Zu langsam, zu unprofessionell” oder was auch immer! Wenn dann die Katastrophe da ist, ein Wohnhaus feuer fängt & im schlimmsten falle Menschen sterben, dann wird wieder gegen die Retter, die nichts für zugestellte wege ect. können ermittelt!
Aber das ist Politik! Ich sage zu dem Thema nur: Martin Lindner!