FEUERWEHRLEBEN

LKW fährt in Stromleitung, Fahrzeug gerät in Brand [Video]

Bevor die Einsatzkräfte den Fahrer aus dem Fahrerhaus retten konnten, mussten die brennenden Reifen gelöscht und der Leitung stromfrei geschalten werden.

Die Landesalarm- und Warnzentrale Salzburg alarmierte am 10. Oktober die Feuerwehr Zell am See (Österreich) zu einem Fahrzeugbrand auf dem Bahnübergang Kasper-Vogl-Straße in Schüttdorf. Ein LKW war aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Ladekran in eine Oberleitung der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) geraten.

Nach Eintreffen des Feuerwehreinsatzleiters wurden erste Absperrmaßnahmen durchgeführt, da die beiden Oberleitungen durch den Ladekran und dem LKW einen Erdschluss verursachten. Aus diesem Grund durfte der scheinbar unverletzte LKW Lenker das Fahrzeug nicht verlassen. Nach Eintreffen des ersten Tanklöschfahrzeuges wurden die mittlerweile brennenden Reifen des LKW mittels zwei Hochdruckrohren aus gesicherter Entfernung abgelöscht. In der Zwischenzeit wurde der ÖBB Einsatzleiter verständigt.

Die Oberleitung wurde geerdet und dann der Fahrer gerettet

Erst nach dem der ÖBB Einsatzleiter eingetroffen ist und die beiden Oberleitung fachgerecht geerdet wurden konnte durch das Rote Kreuz der Fahrer des LKW gerettet und Erstversorgt werden. Die Feuerwehr führte noch umfangreiche Absperrmaßnahmen durch. Weiteres wurde durch den Rüstwagen der inzwischen unfahrbare LKW von den Gleisen gezogen. Die Unfallstelle wurde von von der Feuerwehr Zell gesäubert. Kräfte der ÖBB setzen die Oberleitung und den Bahnübergang wieder instand. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften und fünf Fahrzeug an der Einsatzstelle. zurück zum Artikel

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